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17.10.2017, 18:10 Uhr | CDU Kreisverband Spree-Neiße
CDU-Kreisvorstand diskutiert Wahlergebnis
Die Mitglieder des CDU-Kreisvorstandes  Spree-Neiße und die Vorsitzenden der Ortsverbände haben sich mit den Ergebnissen der Bundestagswahl auseinandergesetzt. Mit der Wiederwahl von Dr. Klaus-Peter Schulze hat die Lausitz auch in Zukunft einen kompetenten und verlässlichen Vertreter im Deutschen Bundestag, der sich seit 2013 intensiv für die Belange der Region eingesetzt hat, betonen die Vorstandsmitglieder. Einig war man sich auch in der Einschätzung, dass die massiven Stimmenverluste ein Zeichen für  geschwundenes Vertrauen in die Gestaltungskraft der klassischen politischen Parteien ist. Die Menschen erleben in der Lausitz im dritten Jahrzehnt in Folge, dass sie von vielen Entwicklungen in der Bundesrepublik abgekoppelt sind.
Raik Nowka, MdL
Funklöcher, schlechte Verkehrsanbindung oder eine ausgedünnte medizinische Versorgung  treffen die ländlichen Regionen stärker und insbesondere die  Lausitz, die zusätzlich mit den Folgen des Strukturwandels kämpft.

Politik muss von der Bundes- bis zur Kommunalebene nachvollziehbare Lösungen für die Alltagsprobleme der Menschen anbieten,  nur dann kann die CDU vor Ort wieder mehr Menschen überzeugen. Mit Blick auf die anstehenden Koalitionsverhandlungen in Berlin ist es dem CDU-Kreisvorstand daher wichtig, dem direkt gewählten Bundestagsabgeordneten Dr. Klaus-Peter Schulze einen klaren Auftrag aus dem Spree-Neiße-Kreis auf den Weg zu geben. Dazu werden sich die CDU-Mandats- und Funktionsträger auf einer Klausurtagung am 10. und 11. November in Welzow verständigen.

„Die Interessen der Lausitz dürfen nicht für eine grüne Regierungsbeteiligung im Bund geopfert werden.“, benennt der CDU-Kreisvorsitzende Raik Nowka den Schwerpunkt.
aktualisiert von Internetredaktion, 17.10.2017, 21:35 Uhr